Experiment Farben Trennen

Experimente

Kostenlose Experimente zum Nachmachen für zu Hause.

Feuerwerk im Glas

Mit diesem einfachen Experiment könnt ihr ein farbenfrohes und kindersicheres Feuerwerk ins Glas zaubern. Ihr braucht dafür nur wenige Materialien und es ist wirklich kinderleicht!

Glühlis Tipps für besonders viel Freude:

1. Ihr könnt herkömmliches Speiseöl und anstatt der Lebensmittelfarbe auch sehr kräftige Wasserfarben verwenden
2. Bei diesem Experiment könnt ihr auch schon vor dem Feuerwerk ganz viel beobachten! Zum Beispiel, wie die Lebensmittelfarbe Kügelchen im Öl bildet, ohne sich zu verteilen oder, wie das Öl oben auf dem Wasser schwimmt.

Glühli geht ein Licht auf / die Erklärung:

Wasser und Öl können sich nicht vermischen, denn Öl ist „hydrophob“ (wasserabweisend). Daher vermischt sich die flüssige Lebensmittelfarbe auch nicht mit dem Öl, sondern es bilden sich nur kleine Kügelchen. Gießt ihr die Ölmischung nun ins Wasser, könnt ihr beobachten, dass sie oben schwimmt. Das liegt daran, dass Öl leichter ist als Wasser. Die Farbkügelchen in der Ölmischung sinken daher nach kurzer Zeit auch nach unten. Sobald ein Farbtropfen die Wasseroberfläche berührt, vermischt er sich mit dem Wasser. Das sieht dann ein bisschen so aus als würde eine bunte Rakete explodieren.

Tanzender Löwenzahn

Natur zum Staunen – ganz ohne Zauber: Ein wunderschönes Natur-Experiment für Kinder (und Erwachsene!).

Glühlis Tipps für besonders viel Freude:

1. Schneidet den Stiel mehrfach längs ein (je nach Dicke des Stiels in 2–6 Streifen). Je feiner die Streifen, desto schöner der Effekt.
2. Es funktioniert am besten mit frischen, saftigen Löwenzahnstielen.
3. Legt den Löwenzahn direkt nach dem Schneiden ins Wasser.

Glühli geht ein Licht auf / die Erklärung:

Löwenzahnstiele sind innen und außen unterschiedlich gebaut.
Die Außenseite ist glatt und nimmt kaum Wasser auf. Die Innenseite ist schwammiger und saugt sich mit Wasser voll — sie dehnt sich dadurch aus.

Da beide Seiten fest zusammenhängen, aber die Innenseite länger wird, krümmt sich der Streifen so, dass die Innenseite außen liegt – und der Löwenzahn beginnt zu „tanzen“.

Experimente mit Alufolie

Ihr braucht nur etwas Alufolie und Wasser, um gleich zwei spannende Phänomene rund ums Schwimmen, Sinken und Tragen zu entdecken. Perfekt, um Kinder sinnvoll zu beschäftigen und neugierig zu machen!

Warum hält eine Schale mehr Murmeln als eine flache Folie? Und wieso schwimmt eine Kugel und dann doch wieder nicht?

Glühlis Tipps für besonders viel Freude:

1. Verwendet jeweils zwei gleich große Stücke Alufolie, damit ihr den direkten Vergleich habt.

Zu Experiment 1:
2. Ihr könnt anstatt der Murmeln natürlich auch andere Gegenstände wie z.B. Münzen oder Nudeln verwenden.
3. Legt die Gegenstände vorsichtig und mittig auf die Folie/Schale, damit euer Konstrukt nicht kippt.

Glühli geht ein Licht auf / die Erklärung:

Experiment 1:
Hier spielt der Auftrieb die Hauptrolle. Eine Schale verdrängt durch ihre Form mehr Wasser als eine flache Folie. Mehr verdrängtes Wasser bedeutet mehr Auftrieb. Deshalb kann die Schale mehr Murmeln tragen. Entscheidend ist also die Form und wie viel Wasser sie „zur Seite schiebt“. Genau so funktionieren auch große Schiffe aus schwerem Metall.

Experiment 2:
Hier geht es vor allem um die Dichte. Wird die Kugel über Wasser geformt, bleibt etwas Luft eingeschlossen. Die Kugel besteht dann aus Alufolie und Luft zusammen. Dadurch ist ihre durchschnittliche Dichte geringer als die von Wasser und sie schwimmt. Wird die Kugel unter Wasser geformt, entweicht die Luft. Es bleibt nur das Aluminium übrig. Aluminium ist dichter als Wasser, also sinkt die Kugel. Nicht nur die Form, sondern auch die Dichte eines Körpers entscheidet also, ob er schwimmt oder nicht.

Schneesturm im Glas

Es schneit nicht? Dann holt euch das Schneegestöber mit diesem Experiment ganz einfach nach Hause!

Glühlis Tipps für besonders viel Freude:

1. Nehmt mindestens so viel Öl wie Wasser. Wir haben klares Babyöl verwendet, weil das besonders schön aussieht. Es funktioniert aber auch mit gelblichem Speiseöl.
2. Wartet, bis sich Öl und Wasser komplett getrennt haben und werft erst dann die Brausetablette hinein. So sieht man die Blubberblasen am besten.
3. Teilt die Brausetablette in 2-3 Stückchen und werft sie nacheinander hinein. Wartet dazwischen immer kurz, bis sich das Wasser wieder am Boden abgesetzt hat.

Glühli geht ein Licht auf / die Erklärung:

Ihr könnt zunächst beobachten, dass sich das gefärbte Wasser von dem Öl trennt. Das Öl schwimmt nach oben, weil es leichter ist als Wasser. Wenn sich nun die Brausetablette unten im Wasser auflöst, bildet sie kleine Gasbläschen, die noch leichter sind als Öl. Darum schwimmen sie ganz nach oben an die Oberfläche und ziehen dabei das gefärbte Wasser mit. An der Oberfläche platzen die Gasbläschen dann. Das gefärbte Wasser ist nun wieder schwerer als Öl und sinkt hinab. So entsteht euer Schneesturm im Glas.

Tulpen einfärben

Wie trinken eigentlich Blumen? Beim Tulpen färben könnt ihr live beobachten, wie Pflanzen Wasser aufnehmen. So werden aus weißen Tulpen kunterbunte Hingucker! Ein wunderschönes Experiment für Kinder mit echtem Wow-Effekt.

Glühlis Tipps für besonders viel Freude:

1. Verwendet weiße Blumen, die viel Wasser aufnehmen, ideal sind z.B. weiße Tulpen, dort sieht man die Farbveränderung am besten.
2. Schneidet die Stiele mit einem scharfen Messer an, damit sie gut Wasser aufnehmen.
3. Von viel kommt viel: Gebt ruhig reichlich Lebensmittelfarbe ins Wasser – die Mischung sollte kräftig gefärbt sein.
4. Für einen besonderen Effekt könnt ihr den Stiel vorsichtig längs halbieren und in zwei verschieden gefärbte Gläser stellen. So bekommt ihr zweifarbige Blüten.
5. Besonders schnell geht es mit durstigen Blumen, die direkt davor nicht schon im Wasser waren. Hier sieht man nach 15 Minuten bereits eine erste Veränderung, sonst dauert es in der Regel 1-2 Stunden.

Glühli geht ein Licht auf / die Erklärung:

Tulpen trinken über ihren Stiel Wasser. Im Inneren verlaufen feine Leitungsbahnen, durch die das Wasser bis in die Blüten transportiert wird. Angetrieben wird das Ganze durch die sogenannte Kapillarkraft, die Wasser sogar aufwärts fließen lässt. Verdunstet an den Blütenblättern Wasser, „zieht“ es neues Wasser von unten nach. Ist das Wasser gefärbt, wird die Farbe einfach mittransportiert und die Blütenblätter färben sich Stück für Stück bunt ein. So könnt ihr sichtbar machen, wie Pflanzen versorgt werden – Wissenschaft zum Staunen!

Experimente mit Kakao

Kakao eignet sich prima für schnelle Experimente, die Kinder lieben! Wenn ihr das nächste Mal Kakao beim Backen verwendet, experimentiert und staunt also davor ruhig noch eine Runde!

Glühlis Tipps für besonders viel Freude:

1. Verwendet reines Kakaopulver zum Backen (keinen Trinkkakao).
2. Anstatt der Milch könnt ihr natürlich auch Wasser verwenden. Mit Milch sieht man den Effekt nur noch besser. Außerdem kann man die Mischung danach auch noch trinken. Allerdings solltet ihr sie dafür erwärmen und nach Geschmack Zucker dazugeben.

Glühli geht ein Licht auf / die Erklärung:

Kakao ist wasserabweisend („hydrophob“). Er stößt daher Wassertropfen ab und bleibt trocken - selbst wenn man ihn direkt ins Wasser (oder in die Milch) taucht. Wenn sich nach längerem Eintauchen eine Wasserschicht um den Kakao legt, kann man diese durch Druck zerstören und den noch immer trockenen Kakao darunter bestaunen.

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