Hand mit Pipette

Tipps

Hilfreiche Tipps für mehr Forscherspaß.

Reagenzgläser mit bunter Flüssigkeit

1. Gut vorbereitet blubbert es am besten

Kleine Kinder sind neugierig, aber meist noch nicht besonders geduldig. Je aufregender das Experiment, desto schneller soll es häufig gehen. Da hilft es, wenn ihr gut vorbereitet seid!

  • Räumt vorab eine ausreichend große Fläche frei. So gibt es wenig Ablenkung und es kann nichts beschädigt werden.

  • Habt alle benötigten Materialien griffbereit.

  • Arbeiten, bei denen die Kinder (je nach Alter) noch nicht unterstützen oder interessiert zuschauen können, solltet ihr möglichst vorab erledigen (z.B. abmessen, ausschneiden)
Kinderhände mit blauem Matsch

2. Wer forscht macht (keinen) Dreck

Wo geforscht wird, da wird auch gekleckert, verschüttet und gespritzt. Damit dabei auch den Großen nicht der Spaß vergeht, könnt ihr gute Bedingungen schaffen, damit alles schnell wieder sauber und trocken ist. 

  • Wenn ihr z.B. mit Farbe hantiert, zieht allen Beteiligten eine Schürze oder alte Kleidung an.

  • Hilfreich ist auch eine große beschichtete Unterlage, die natürlich auch zum Malen, Basteln und Kneten verwendet werden kann. Alternativ funktionieren auch alte Zeitungen. 

  • Experimente mit Flüssigkeiten könnt ihr über einem Auffangbecken (große Schüssel, Waschbecken oder Badewanne) durchführen.

  • Und bei gutem Wetter könnt ihr viele Experimente auch einfach draußen machen.
Mädchen mit Forscherbrille

3. Vorsicht ist die Mutter der Experimentierkiste

Wie überall mit Kindern gilt auch beim Experimentieren "Sicherheit geht vor". Die meisten Experimente für kleine Kinder sind ungefährlich, aber trotzdem sollte immer ein Erwachsener anwesend und aufmerksam sein. Hier sind einige Beispiele für mögliche Gefahren:

  • Für einige Experimente benötigt man heißes oder Wasser oder Feuer. Achtet bitte darauf, dass sich entsprechende Gegenstände außer Reichweite der Kinder befinden. Beobachten kann man auch aus der Ferne sehr gut.

  • Spitze oder scharfe Gegenstände wie Nadeln, Messer und Scheren sollten nur unter Aufsicht und je nach Fähigkeit der Kinder eingesetzt werden.

  • Achtet außerdem darauf, dass eure Kinder keine kleinen und/oder giftigen Materialien in den Mund nehmen.
Kinderhände mit Farbexperiment

4. Jeder hat ein kleines Labor zu Hause

Es gibt gerade für kleine Kinder viele einfache, aber eindrucksvolle Experimente, für die ihr wenig benötigt. Die meisten Mittel und Materialien habt ihr vermutlich sogar zu Hause vorrätig.

  • Für viele Experimente benötigt man flüssige Lebensmittelfarbe. Vielleicht habt ihr stattdessen noch Pulver oder Zuckerschrift vom Backen? Beides könnt ihr zum Beispiel mit Wasser anrühren und verwenden.

  • Eindrucksvolle Blubber-Experimente lassen sich mit herkömmlichem Backpulver oder Natron durchführen.

Folgt uns am besten auf Social Media, da gibt es immer wieder Anregungen für einfache Experimente mit Hausmitteln.

Reagenzgläser mit bunter Flüssigkeit

5. Es darf auch mal schief gehen

Nicht jedes Experiment gelingt. Aber auch schief gelaufene Experimente machen Spaß. Und man kann aus ihnen lernen. Also macht euch nichts draus, sondern...

  • ...beschreibt, was passiert ist.

  • ...rätselt, woran es gelegen hat.

  • ...überlegt, was ihr ändern könnt.

  • ...und probiert es nochmal!

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Verbinde Lernen mit Freude

Wieso Experimentieren für Kinder so wertvoll ist

Ein guter Start!

Die ersten Lebensjahre legen den Grundstein für lebenslanges Lernen und Entdecken.

Verstehen lernen!

Experimentieren fördert logisches Denken, Kreativität und Problemlösungsfähigkeit.

Selbstvertrauen aufbauen!

Erfolge beim Ausprobieren machen mutig und motivieren.

Bestens vorbereitet!

Kinder entwickeln eine positive Lernhaltung - die ideale Basis für Schule und Leben.